Gaming-Mauspad

Du willst das beste Gaming-Mauspad für dich?

gaming-mauspadSicherlich hast du dich bereits nach der perfekten Gaming-Maus für deine Anforderungen umgeguckt. Vielleicht ist sie auch schon bei dir Zuhause im Einsatz. Und jetzt realisierst du: damit das kleine Hightech-Wunder sein wahres Potential entfalten und wirklich reibungsfrei über den Tisch gleiten kann brauchst du ein Gaming-Mauspad!

Nun, nichts leichter als das. Die Auswahl ist groß und wir helfen dir dabei, das richtige Modell zu finden!

Es macht auch absolut Sinn, in ein Mauspad zu investieren! Die Kosten sind verglichen mit dem restlichen Gamer-Equipment lächerlich gering. Gleichzeitig hat das Mauspad einen signifikanten Einfluss sowohl auf die Performance deiner Maus als auch deine eigene Reaktionsschnelligkeit und Genauigkeit. Warum also beim Mauspad sparen, wenn hunderte bis tausende Euro in Grafikkarte, Monitor, Prozessor und Gaming-Maus investiert wurden?

Worauf kommt es eigentlich an bei einem guten Gaming-Mauspad?

Was ein schlechtes von einem guten Mauspad zum Daddeln unterscheidet, sind schnell zusammengefasst die folgenden Punkte:

  • Reibung / Gleiteigenschaften: je nach persönlichem Geschmack und dem Spielgenre wollen manche Spieler ein hartes Mauspad mit minimaler Reibung oder aber ein weiches Mauspad, das ein wenig abbremst und dafür sehr geschmeidig handzuhaben ist. Was auch deine Vorliebe ist, das Ziel ist klar: die vollkommene Kontrolle über die Mausbewegung.
  • Größe: nichts ist ärgerlicher beim Daddeln (neben Rucklern und Aussetzern), als wenn die Maus am Ende des Mauspads angelangt ist und man wertvolle Sekunden verliert.
  • Rutschfestigkeit: das letzte, was ein Mauspad tun sollte, ist mit der Maus mitzurutschen. In diesem Falle hieße es: mission failed. Wessen Mauspad nicht vollkommen fest am Untergrund haften bleibt, sollte schleunigst für Ersatz sorgen!
  • Verschleißfestigkeit: klar, wer ein Produkt kauft, möchte an diesem so lange wie möglich Spaß haben. Mauspads sind einer mechanischen Belastung ausgesetzt. Hochwertige Materialien helfen, den Verschleiß gering und die Performance konstant zu halten.
  • Ergonomie: manche Gamer, vor allem solche die viele Stunden täglich zocken, wollen ihrem geplagten Handgelenk etwas Gutes tun. Vor allem weiche Ablagestellen für die Hand sind hier eine Wohltat und können dabei helfen ein RSI-Syndrom vorzubeugen

Special Gimmicks  – was bietet der heutige Markt an Zusatzfunktionen?

Klar, der Markt der Gamer-Mauspads ist groß und entsprechend der Kampf um die Käufergunst hart. Da lassen sich die Hersteller (u. A. Razor, Logitech, Sharkoon) so einiges einfallen! Ein spezielles Feature kann bei dir den Ausschlag geben zum Kauf. Welche Features es so gibt, liste ich dir hier auf:

  • (harte) Hybrid-Mauspads: es gibt Modelle, bei denen sowohl die Ober- als auch die Unterseite benutzt werden können. Der Witz hierbei ist, dass die Oberflächen dieser beiden Seiten mit unterschiedlichen Gleiteigenschaften daherkommen. Während die eine Seite den geschwindigkeitsorientierten Zocker anspricht (schnelle Reaktionszeit im Fokus), bietet die andere Seite eine weichere Oberfläche für mehr Kontrolle. Mögliches Szenario: gerade noch hast du mit einem Maschinengewehr die Map erobert, jetzt aber switcht du zum Snipergewehr. Da kommt die weichere Oberfläche gerade recht.
  • (weiche) Mousepad-Matten: manche Hersteller haben das Mauspad zum Maus- und Tastaturpad umfunktioniert. Diese Matten erstrecken sich praktisch über die gesamte Bildschirmbreite und darüber hinaus aus und bieten Platz sowohl für die Maus als auch deine Tastatur. Ein Vorteil ist, dass hiermit auch eine Auflägefläche für deine Handgelenke bereitsteht. Bei stundenlangen Gamingsessions wirst du das zu schätzen wissen.
  • Auflage für deine Handballen: wie im Punkt zuvor angeschnitten, leiden vor allem die Handballen bei langer Nutzung. Da kann eine gepolsterte oder mit Gelpads versehene Auflagefläche für deine Hand wahre Wunder wirken. Es gibt Mauspads, die eine solche Auflage bereits mitbringen und je nach bedarf drangeklemmt oder entfernt werden können.
  • Hochgenaue Reflektion: wer eine Gaming-Maus besitzt, kennt die mitunter absurd hohen dpi-Zahlen. Eine hohe Abtastrate der Maus macht aber nur Sinn, wenn auch das Mauspad dies entsprechend unterstützt. Es gibt daher besondere Materialien, die das Licht optimal zurückwerfen, sodass deine Maus die Oberfläche noch besser detektieren kann und so erst ihre maximale Genauigkeit erreicht.

Die Produkteigenschaften genauer unter die Lupe genommen!

Brauche ich ein hartes Mousepad oder eher ein weiches Mousepad?

Bevor du dir ein Gaming-Mauspad kaufst, musst du dich entscheiden: hart oder weich? Das hat nichts mit dir persönlich zu tun (hartes Pad für harte Kerle? Das ist natürlich Quatsch! :-)). Vielmehr musst du dir die Frage stellen: geht es dir um Geschwindigkeit oder Kontrolle?

Geschwindigkeit: in deinen Lieblingsspielen geht es um Reaktionsschnelligkeit und damit zählt jede Millisekunde. Um nicht ewig mit der Maus über den Tisch zu juckeln, hast du deine Mausempfindlichkeit auf hoch gestellt. Das bedeutet, dass du bereits mit einer kleinen Mausbewegungung den kompletten Bildschirm bespielen kannst. Als Resultat hieraus willst du ein Mauspad mit minimalem Reibungswiderstand.
Du brauchst ein hartes Mauspad mit relativ kleiner Fläche!

Kontrolle: du bist eher ein Freund von Genauigkeit und Kontrolle? Deine Maus bewegt sich mittelschnell bis lansam über den Bildschirm und ein wenig Gleitwiderstand ist in Ordnung? Vielleicht spielst du gerne mit Snipergewehren. Oder es geht relativ gemächlich zu in deinen Games und du hast die Muße, in Ruhe die nächste Aktion auszuführen. Außerdem magst du die Annehmlichkeiten für dein Handgelenk, die mit einem weichen Pad einhergehen.
Du brauchst ein weiches Mauspad mit relativ großer Fläche!

Kleiner Vorteil von weichen Pads: sie können eingerollt werden und sparen auf Reisen somit Platz. Das sollte aber nur zweitrangig sein bei deiner Wahl für das optimale Produkt.

Welche Größe ist die richtige für ein Gamer-Mousepad?

Wie ich bereits zuvor angeschnitten habe, hat die von dir gewählte Mausempfindlichkeit erheblichen Einfluss auf die benötigte Fläche deines Mauspads. Wer eine sehr hohe Mausempfindlichkeit einstellt, kann mit minimalen Mausbewegungen den Bildschirm bespielen. Entsprechend klein kann damit das Mauspad sein. Anders sieht es bei sehr geringer Mausempfindlichkeit aus. Es gibt daher sehr große, weiche Mauspads. Manche werden auch als Matten verkauft, auf denen auch deine Tastatur Platz findet. Ein sehr grobes Fenster für die erhältlichen Größen:

  • hartes Gaming-Mauspad: Breite: 20 – 35 cm, Höhe 20 – 25 cm
  • weiches Gaming-Mauspad: Breite 25 – 90 cm, Höhe 20 – 45 cm

Am Ende entscheidest du selber. Ein besser oder schlechter gibt es hier nicht. Sofern es dich stört, ständig die Maus absetzen zu müssen: wähle ein größeres Modell.

Pflege und Reinigung von Mauspads

Harte Mauspads können ganz einfach mit Wasser und einem weichen Tuch gereinigt werden. Aggressive Chemikalien sollten vermieden werden, da sie den Kunststoff angreifen und damit aufrauen könnten. Das würde die Gleit- und Lichtreflektionseigenschaften (wichtig bei optischen Mäusen!) stark negativ beeinflussen. Ein wenig Spüli ist aber problemlos verwendbar.

Weiche Mousepads sind ebenfalls mit Wasser reinigbar. Gerade, wenn man Cola oder ähnliches verschüttet hat, sollte man dies sofort tun. Ansonsten ist es ratsam, ältere Flecken ein wenig einzuweichen, bevor man sie restlos abspülen kann.

Mauspads sollten nicht in der Geschirrspül- oder Waschmaschine gereinigt werden.

 

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Diagnose RSI-Syndrom

RSI-Syndrom: was ist das?

rsi-syndrom: verspannung arbeit mausIn der heutigen Arbeitswelt sind Computer ein wichtiger Bestandteil des Alltags geworden. Entsprechend sitzen wir viele Stunden des Tages mit relativ wenig Bewegung. Der Blick bleibt starr auf den Monitor gerichtet, die Arme liegen abgestützt auf dem Bürotisch und verrichten ihr Tipp- und Maus-Klick-Werk. Echte Abwechslung sieht anders aus. Dazu kommt: unsere Körperhaltung ist nicht immer die natürlichste. Der menschliche Bewegungsapparat ist nicht dafür gedacht, über mehrere Stunden eine Maus von links nach rechts zu bewegen und stundenlang auf einer Tastatur zu arbeiten. Von der mangelnden Bewegung an sich ganz zu schweigen. Wenn über kurz oder lang Schmerzen in Händen, Armgelenken, den Armen, Nacken oder Schultern auftreten, haben diese oftmals einen Namen: RSI-Syndrom. Das Kürzel RSI steht für das englische Wort Repetitive Strain Injury. Auf Deutsch also in etwa: Verletzung durch wiederholte Beanspruchung/Belastung. Der Name nennt bereits die Ursache der Beschwerden: wer über Monate und Jahre regelmäßig dieselben, eintönigen Bewegungsabläufe vollführt, kann an einem RSI-Syndrom erkranken.

rollenmaus alltagDas RSI-Syndrom ist eine medizinisch anerkannte Krankheit. Das typische Beschwerdebild umfasst:

  • Nackenschmerzen
  • Schulterverspannungen
  • Beschwerden im Arm
  • Schmerzende(s) Handgelenk(e)
  • Hand- und/oder Fingerbeschwerden.

Diese Beschwerden müssen keinesfalls alle gleichzeitig auftauchen. Jeder Bereich für sich kann bereits als RSI-Syndrom klassifiziert werden und erfordert eine Umstellung der Bewegungsabläufe.

Wodurch werden die Beschwerden eines RSI-Syndroms hervorgerufen und wie kann man sie lindern?

An einem RSI-Syndrom kann prinzipiell jeder erkranken, der immer wieder denselben Bewegungsabläufe ausgesetzt ist. Das kann beim Tennis- oder Golfspielen passieren (oft spricht man dann von einem Tennis- oder Golferarm) oder bei der abwechslungsarmen Arbeit am PC. Nun können viele von uns nicht einfach den Beruf wechseln und der PC-Arbeit aus dem Weg gehen. Es ist aber nicht alleine die Wiederholung von Bewegungsabläufen, die Probleme bereitet. Ein großer Anteil für die Schmerzen ist darüber hinaus:

  • unnatürliche und damit ungesunde Bewegungsabläufe
  • Eintönigkeit.

Und damit haben wir sogleich zwei Themen, die uns bei dem Ergreifen von Gegenmaßnahmen helfen.

Unnatürliche Bewegungsabläufe vermeiden

Es gibt gleich eine Vielzahl von Fehlern, die Millionen Menschen tagtäglich beim Arbeiten am Bildschirm machen:

  • Falsche Arm- und Handgelenkshaltung:
    • verdrehter unterarmeine Standardmaus sorgt leider dafür, dass sich die beiden Unterarmknochen kreuzen. Das führt zu einer erhöhten Belastung im Handgelenk und kann u. A. zur Reizung der Sehnenscheiden führen. Außerdem nutzen wir unsere Hände nur einseitig, so muss bspw. eine Hand die gesamte „Mausarbeit“ verrichten. Das kann sich auf mehrere tausend Klicks pro Arbeitstag summieren. Abhilfe schafft hier eine ergonomische Maus.
    • angewinkelte handgelenkeeine Standardtastatur ist ebenfalls nachteilig. Beide Handgelenke müssen zum Tippen unnatürlich angewinkelt werden. Außerdem haben viele Tastaturen keine weiche Handauflagefläche. Die Arme scheuern oft über eine Tischkante und werden zusätzlich gereizt. Hier finden sich empfehlenswerte, ergonomische Tastaturen (Amazon-Link).
  • Falsche Sitzhaltung ohne Abwechslung
    • der Mauszeiger wird über eine Hand gesteuert, sodass die Schulter nur einseitig betätigt wird. Hinzukommt eine sitzende Tätigkeit mit einer buckeligen Rückenhaltung.
    • Tisch, Stuhl und Monitor sind nicht gut aufeinander eingestellt, mit dem Effekt einer unnatürlichen Körperhaltung. Behält man diese Körperhaltung über den ganzen Tag, sind Nacken- und Rückenverspannungen unvermeidlich

Ende der Eintönigkeit!

Noch wichtiger als die Vermeidung von ungesunden Armstellungen ist die regelmäßige Bewegung und das Schaffen von Abwechslung im Arbeitsalltag. Ziel muss es sein, den Körper, die Muskeln und Sehnen, zu stimulieren. Dies kann auf unterschiedliche Weise geschehen:

  • Ein höhenverstellbarer Tisch hilft, dass sowohl sitzend als auch stehend gearbeitet werden kann. Außerdem lässt sich die für jeden individuelle, optimale Tischhöhe einstellen. Es sollte im Tagesverlauf immer wieder zwischen sitzender und stehender Tätigkeit gewechselt werden.
  • Es ist eine gute, wenn auch ungewöhnliche Idee, mehrere Mäuse bzw. Maus-Modelle über den Tag verteilt zu benutzen. Es lassen sich problemlos mehrere Geräte via USB anschließen und dann abwechselnd nutzen. Warum nicht zwischen einer Rollstangenmaus, einer vertikalen Maus sowie einem Trackball hin- und hertauschen und so immer wieder für neue Reize sorgen?
  • Einfach mal den Arbeitsplatz verlassen und einen Spaziergang einlegen sollte zu einem täglichen Ritual werden. Das kann auch gerne mit Arbeit verbunden werden: suche das persönliche Gespräch, statt eine Email zu schreiben! Der Weg dorthin entlastet die geplagten Armgelenke und sorgt für Bewegung
  • Weiche Therapiebälle (Amazon-Link) oder auch ein Spinner (Amazon-Link) sind einfache Möglichkeiten, Sport am Schreibtisch zu betreiben. Handgelenk und Arm werden hierdurch trainiert, zusätzlich durchblutet und erfahren eine dankbare Abwechslung zum langweiligen Klick- und Tippalltag.
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