Touchpad

Was ist ein ergonomisches Touchpad und welche Beschwerden hilft es zu lindern?

touchpadEin Touchpad (auch Trackpad) genannt ist vor allem von mobilen Computern bekannt. Heutzutage sind praktisch alle Laptops mit einem solchen ausgestattet und erlauben das Arbeiten ohne eine Computermaus. Das ist besonders dann praktisch, wenn man mal eben mit dem Notebook auf dem Schoß arbeiten will. Was viele nicht wissen ist, dass ein Touchpad auch positive ergonomische Eigenschaften hat. Daher rührt die weniger bekannte Produktgruppe „ergonomisches Touchpad“ oder „ergonomisches Trackpad“. Möchte man eine Touchpad-Maus am PC nutzen, finden sich verschiedene Lösungen. Das schöne ist, dass alle Modelle auch von Linkshändern bedient werden können. Die Handhabung ist intuitiv und erfordert keine Einarbeitungsphase oder längere Eingewöhnung.

Aber wie hilft ein solches Pad?

Nun, zunächst einmal gleiten die Finger über eine kleine Fläche und müssen dabei keine „Klickarbeit“ verrichten, ein einfaches Antippen der Oberfläche genügt, um einen „Linksklick“ auszuführen. Ein Klick erscheint subjektiv nicht anstrengend, über den Tag verteilt klicken wir jedoch mehrere tausend Mal. Das führt zu Ermüdungserscheinungen und entsprechenden Reaktionen im Unterarm.

apple trackpadEin weiterer, wenig beachteter Vorteil ist die Entlastung des Handgelenks. Bei einer Maus wird das Handgelenk ständig nach links und rechts gebeugt. Diese Arbeit wird außerdem mit einer horizontalen, also flachen Hand ausgeführt. Die beiden Unterarmknochen kreuzen sich hierdurch und es kann zu einem Scheuern von Sehnen und Bändern im Unterarm kommen. Beim Arbeiten mit einem ergonomischen Touchpad führt der Arm automatisch die Mausbewegung aus, das Handgelenk wird kaum bewegt. Desweiteren nimmt die Hand eine natürliche, also ergonomische Haltung ein: sie ist leicht angewinkelt, was ein Kreuzen der Unterarmknochen verhindert.

Zu guter Letzt verändert sich auch die Körperhaltung, wodurch Nacken- und Rückenschmerzen vorgebeugt werden kann. Leichte Anpassungen in der Art und Weise, wie wir vor dem Bildschirm setzen, können einen großen Einfluss auf die Entwicklung (und Behandlung!) solcher Beschwerden haben.

Wer bereits über eindeutige Beschwerden verfügt oder gewisse Warnsignale (wie beispielsweise sich anbahnende Verspannungen oder ein Kribbeln in den Händen) herannahen sieht, dem kann ein ergonomisches Touchpad als möglicher Baustein hin zum gesünderen Arbeitsplatz weiterhelfen. Es kann jedoch niemals eine Besserung garantiert werden. So individuell die Beschwerden, so auch die Therapie. Weitere Maßnahmen (wie veränderte Sitzhaltung, regelmäßige Pausen, Bewegung) sind zudem immer erforderlich. Es ist außerdem wichtig, dass jeder die für sich richtige Maus findet. Wir haben daher auf unserer Übersichtsseite für ergonomische Mäuse alle Infos und Vergleiche zusammengetragen. Gerade auch abhängig von den speziellen Beschwerden (im Arm? Im Nacken?) sowie der eigentlichen PC-Arbeit kann es sinnvoll sein, sich das komplette Spektrum an ergonomischen Eingabegeräten anzugucken. Auch ist es ratsam, über mehrere Wochen verschiedene Modelle und Hersteller zu testen. Das eigene Wohlbefinden sollte einem dieser Aufwand wert sein.

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Kabellose Gamingmaus: Logitech G900 oder G903?

logitech g903 2

Kurz gesagt
Wir empfehlen dir den Kauf der Logitech G903!

Sie kann alles, was die G900 kann plus Wireles Charging. Außerdem bekommst du ein herausnehmbares Gewicht. All das für einen geringen Aufpreis (Vergleiche: EUR 123,99 vs. EUR 111,14 (G903 vs. G900)).

Die neue Logitech G903 Lightspeed ist im Moment auf dem Papier die beste kabellose Gamingmaus. Braucht man die neue Ladetechnik (Wireless Charging, Erklärung weiter unten)? Nicht unbedingt. Die G903 funktioniert auch mit jedem anderen normalen Mauspad und kann weiterhin mithilfe des mitgelieferten Ladekabels aufgeladen werden. Wer sich also die Option offen halten möchte, in Zukunft doch noch auf das Logitech Powerplay Mousepad umzuswitchen, ist mit dem Kauf der Logitech G903 Lightspeed gut beraten. Das mitgelieferte Gewicht bietet zudem ein weiteres Kaufargument. Der Preisunterschied gegenüber der Logitech G900 ist so marginal, dass man getrost zur G903 greifen kann und somit eine sichere Investition in die Zukunft tätigt.

Logitech, der Marktführer für kabellose Gamingmäuse

gamer mit kabelloser gamingmausWenn es um eine ausgereifte Gamingmaus ohne Kabelwirrwarr geht, führt kein Weg an Logitech vorbei. Das Angebot ist mittlerweile sehr breit gefächert, sodass jeder etwas für sein Budget findet. Zugegeben, supergünstig sind sie nicht. Wer jedoch eine kabellose Maus zum Zocken sucht, sollte sich der hohen technischen Schwierigkeiten bewusst sein und einen entsprechenden Preis akzeptieren. Denn was man bekommt, ist sein Geld wert: ausgereifte Wireless-Technologien (keine Verbindungsabbrüche, 1ms-Verzögerung (eine tausendstel Sekunde!)), hohe Auflösung mit dpi-Wippe zum schnellen Switchen, integrierter Speicher, Gewichte zum Ausbalancieren, Treiber zum individuellen Programmieren von Tasten und Beleuchtung, uvm.

logitech g903Das Aushängeschild der Firma Logitech war lange Zeit die G900 Chaos Spectrum ( EUR 111,14 ). 11 programmierbare Tasten, bis zu 12.000 dpi, beidhändig nutzbar und all das in einem schicken Design inkl. individualisierbarer RGB-Beleuchtung. Die Liste lässt – sieht man über das Fehlen von herausnehmbaren Gewichte hinweg – keine Wünsche übrig! Folgerichtig hat sich die G900 zum Verkaufsschlager entwickelt und weiß bei Amazon mit Höchstnoten zu überzeugen (4,4 Sterne).

Wie dem aber so ist, auf den Lorbeeren ausruhen wollte man sich im Hause Logitech nicht. Folglich kam 2017 das Nachfolgemodell auf den Markt: die Logitech G903 Lightspeed ( EUR 123,99 , s. im Bild rechts).

Die neue Logitech G903: gibt es große Unterschiede in Design und der Handhabung?

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die G900 und die G903 gar nicht. Das Design der Gehäuse ist gleich, das Klickverhalten identisch und auch sonst findet man auf der Oberseite keine wirklichen Unterschiede. Beide kommen mit 11 Tasten daher. Erst auf der Unterseite offenbart sich das erste kleine Detail zur Unterscheidung der beiden Gamingmäuse (vom aufgedruckten Namen einmal abgesehen): die G903 hat ein herausnehmbares Gewicht und erlaubt dir, das Gewicht der Maus anzupassen.

Das Wireless Charging: Logitech Powerplay

logitech powerplayDer entscheidende, ja fast revolutionäre Entwicklungssprung zwischen den beiden Handschmeichlern liegt jedoch im Inneren der Logitech G903: diese kabellose Gamingmaus ist eine der ersten, die sich dank Logitech Powerplay induktiv laden lässt! Bekannt von bspw. elektrischen Zahnbürsten, findet diese Technik nun Einzug in den Bereich der Wireless-Mäuse. Im Zusammenspiel mit einem speziellen Mauspad (s. Bild: das Logitech Powerplay Charging Mousepad) von Logitech wird so der Akku der Maus während ihrer Benutzung ständig aufgeladen. Das Ladekabel der G900 ist damit nicht mehr erforderlich (wird bei der G903 aber dennoch mitgeliefert). Zusätzlich befindet sich der Empfänger immer in unmittelbarer Nähe zur Maus, was die Stabilität der kabellosen Verbindung noch einmal erhöht und den Akkuverbrauch herabsetzt.

Hat die Ladetechnik auch Nachteile? Bevor du zu Logitech Powerplay wechselst, solltest du dir über zwei Dinge im Klaren sein: das Mauspad kommt mit einem Kabel daher (klar, der Strom muss ja irgendwo herkommen!) und die neue Technik ist (noch) nicht günstig.

  • Kabel: ein großer Vorteil einer kabellosen Maus ist, dass lästige Kabel vom Schreibtisch verschwinden. Mit dem Mauspad zum induktiven Aufladen kommt leider auch ein Kabel (nicht zur Maus, aber zum Mauspad) zurück auf deinen Schreibtisch.
  • Preis: die beiden Mäuse sind preislich sehr nahe beieinander. Will man aber Nutzen aus der G903 ziehen, sollte man das entsprechende Logitech Powerplay Wireless Charging Gaming Mouse Pad ( EUR 100,99 ) mit dazukaufen. Diese Zusatzkosten sollte man mit einberechnen. Aber: notwendig ist das Mauspad nicht und du kannst die Maus auch weiterhin mit einem normalen Mousepad benutzen und via Kabel aufladen!

Wie sieht das herausnehmbare Gewicht aus?

Logitech G900 vs G903

Herausnehmbare Gewichte sind heute ein Standard bei Gaming-Mäusen. Da überrascht es umso mehr, dass es bei Logitechs kabelloser Variante so lange gedauert hat, dieses Feature anzubieten. Jetzt ist aber auch dieses Thema vom Tisch und die Logitech G903 liefert dir ein 10 g schweres Gewicht.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: du kannst nun selber einstellen, wie leicht und damit leicht beschleunigbar (Stichwort: träge Masse) deine Maus sein soll. Sehr viele Auswahlmöglichkeiten bieten sich dabei aber nicht: es kann nur gewählt werden, ob man mit oder ohne dem 10 g schweren Gewicht spielen möchte.

Fazit: Performance identisch, Wireless Charging und Gewichte ein Pluspunkt

Die Frage, welche der beiden Topmodelle aus dem Hause Logitech nun für dich die richtige kabellose Gamingmaus ist, liegt bei dir! Im täglichen Betrieb unterscheiden sich die beiden Mäuse überhaupt nicht. Die verbaute Technik ist im Großen und Ganzen identisch. In Sachen Genauigkeit und Verbindungsstabilität sind hier also keine Unterschiede bemerkbar. Lediglich das zusätzliche, herausnehmbare Gewicht in der G903 kann zu einem Unterschied im Handling führen.

Mit dem kauf der Logitech G903 ist man nicht an die Wireless-Charging-Technologie von Logitech gebunden. Man kann sie genauso wie die G900 verwenden, hält sich aber die Türe offen, sofern man doch noch in der Zukunft auf das Lade-Mauspad umswitchen möchte.

 

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