Trackball

Beschwerden lindern mithilfe eines Trackballs – geht das?

ergonomischer trackball Er wirkt fast wie ein Relikt aus den 90er Jahren und hat sich doch bis in die heutige Zeit gehalten: der Trackball. Als Konkurrenzprodukt zur klassischen Computermaus hat der Trackball den Kampf wohl verloren. Er hat dennoch auch heute noch seine Berechtigung: als ergonomischer Trackball. Aufgrund seiner Funktionsweise kann er helfen, verschiedene Symptome zu lindern und Beschwerden abstellen.

  • Beim Trackball ruht das Handgelenk und muss folglich keine Arbeit verrichten. Hinzu kommt die angewinkelte Armhaltung, deren positiver Effekt von der vertikalen Maus bekannt ist. Eine solche Armhaltung ist gesünder, da die Unterarmsehnen nicht über Kreuz liegen. Ein Trackball mit angewinkelter Handauflage ist also besonders hilfreich bei allen Arten von Armgelenksbeschwerden wie der Sehnenscheidenentzündung oder dem Karpaltunnelsyndrom
  • Die ruhig liegende Armhaltung entspannt Arm, Nacken und Schulter und kann bei lästigen Muskelverspannungen helfen

Ein weiterer Vorteil ist der geringe Platzbedarf eines Trackballs. Das Gerät ruht auf der Tischplatte und muss nicht bewegt werden. Ein Mauspad spart man sich somit ebenso.

Woran gedacht werden muss bei der Nutzung eines ergonomischen Trackballs

symmetrischer Trackingball

Ein Trackball ist ein vollwertiger Mausersatz und bietet dieselben Funktionalitäten. Nach kurzer Eingewöhnungsphase arbeitet es sich mit ihm unbeschwert. Es ist zu bedenken, dass manche Menschen im Daumen weniger feinfühlig sind. Dies ist wichtig zu bedenken bei solchen Trackballs, bei denen die Mausführung ausschließlich mit dem Daumen geschieht. Wer also sehr filigrane Mausarbeiten ausführt (bspw. Graphiker), muss dies austesten. Alternativ kann ein Modell gewählt werden, dass mit Zeige- und Mittelfinger bedienbar ist. Bei Finger- und Handgelenksbeschwerden ist das jedoch eher weniger empfehlenswert, da die Hand bei einem solchen Modell ungefär genausoviel arbeiten muss wie sie es sonst bei einer klassischen Maus täte.

Generell ist es immer ratsam, verschiedene ergonomische Mäuse und Eingabegeräte zu testen. Wer vor allem Handgelenksbeschwerden hat, kann zusätzlich eine vertikale ergonomische Maus testen. Bei Schulter- und Nackenschmerzen kann ein ergonomisches Trackpad oder eine Rollstangenmaus das Richtige sein.

Die Armhaltung ist beim Trackball ein sehr wichtiges Kriterium hinsichtlich der Ergonomie. Tischhöhe sowie die Höhe des Stuhl relativ zum Tisch sind zwei wichtige Parameter, die über die richtige Arbeitsposition entscheiden. Nur wer dafür sorgt, dass der Arm nicht verrenkt oder unnatürlich beim Arbeiten aufliegt, wird eine Linderung seiner Beschwerden erfahren.

Linkshänder sollten beim Kauf genau darauf achten, dass sie ein spezielles Linkshändermodell erwerben oder aber eines, das mit beiden Händen bedient werden kann. Bauformen mit der Kugel in der Mitte sind neutral und keinen beidhändig bedient werden.

Hat ein ergonomischer Trackball auch Nachteile?

Bei Beschwerden im Handgelenk, dem Unterarm und/oder Nacken und Schulter ist ein Trackball eine sehr gute Mausalternative. Beim Arbeiten ruht die komplette Hand und ein Großteil der Arbeit wird vom stärksten unserer Finger, dem Daumen, bewältigt. Nicht zu empfehlen ist ein ergonomischer Trackball jedoch bei Schmerzen in den Fingern, da die Klickarbeit wie bei einer gewöhnlichen Maus erfolgt. In diesem Fall raten wir zu einer ergonomischen Rollstangenmaus oder einem Touchpad für den Computer.

Wie bereits oben erwähnt, sind viele Modelle speziell für Rechtshänder oder Linkshänder ausgelegt. Für Computer, mit denen mehrere Menschen arbeiten, wäre ein solcher Trackball also ungeeignet. In jedem Fall muss beim Kauf beachtet werden, dass das ausgesuchte Produkt auch die richtige Bauform hat.

Mit einer kleinen Eingewöhnungsphase muss bei jeder Mausalternative gerechnet werden. Danach jedoch ist das Arbeiten ohne Probleme und Einschränkungen möglich.

Für Gamer eignet sich ein Trackball leider nur bedingt. Die Reaktionsschnelligkeit ist eingeschränkt und 360°-Drehungen sind schwierig. Wer dennoch mit einem Trackball liebäugelt, kann sich aber problemlos eine zweite Maus für Gamer via USB anschließen und diese bei Bedarf nutzen.

Trackball im Video erklärt (Englisch)

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Kabellose Gamingmaus: Logitech G900 oder G903?

logitech g903 2

Kurz gesagt
Wir empfehlen dir den Kauf der Logitech G903!

Sie kann alles, was die G900 kann plus Wireles Charging. Außerdem bekommst du ein herausnehmbares Gewicht. All das für einen geringen Aufpreis (Vergleiche: EUR 123,99 vs. EUR 111,14 (G903 vs. G900)).

Die neue Logitech G903 Lightspeed ist im Moment auf dem Papier die beste kabellose Gamingmaus. Braucht man die neue Ladetechnik (Wireless Charging, Erklärung weiter unten)? Nicht unbedingt. Die G903 funktioniert auch mit jedem anderen normalen Mauspad und kann weiterhin mithilfe des mitgelieferten Ladekabels aufgeladen werden. Wer sich also die Option offen halten möchte, in Zukunft doch noch auf das Logitech Powerplay Mousepad umzuswitchen, ist mit dem Kauf der Logitech G903 Lightspeed gut beraten. Das mitgelieferte Gewicht bietet zudem ein weiteres Kaufargument. Der Preisunterschied gegenüber der Logitech G900 ist so marginal, dass man getrost zur G903 greifen kann und somit eine sichere Investition in die Zukunft tätigt.

Logitech, der Marktführer für kabellose Gamingmäuse

gamer mit kabelloser gamingmausWenn es um eine ausgereifte Gamingmaus ohne Kabelwirrwarr geht, führt kein Weg an Logitech vorbei. Das Angebot ist mittlerweile sehr breit gefächert, sodass jeder etwas für sein Budget findet. Zugegeben, supergünstig sind sie nicht. Wer jedoch eine kabellose Maus zum Zocken sucht, sollte sich der hohen technischen Schwierigkeiten bewusst sein und einen entsprechenden Preis akzeptieren. Denn was man bekommt, ist sein Geld wert: ausgereifte Wireless-Technologien (keine Verbindungsabbrüche, 1ms-Verzögerung (eine tausendstel Sekunde!)), hohe Auflösung mit dpi-Wippe zum schnellen Switchen, integrierter Speicher, Gewichte zum Ausbalancieren, Treiber zum individuellen Programmieren von Tasten und Beleuchtung, uvm.

logitech g903Das Aushängeschild der Firma Logitech war lange Zeit die G900 Chaos Spectrum ( EUR 111,14 ). 11 programmierbare Tasten, bis zu 12.000 dpi, beidhändig nutzbar und all das in einem schicken Design inkl. individualisierbarer RGB-Beleuchtung. Die Liste lässt – sieht man über das Fehlen von herausnehmbaren Gewichte hinweg – keine Wünsche übrig! Folgerichtig hat sich die G900 zum Verkaufsschlager entwickelt und weiß bei Amazon mit Höchstnoten zu überzeugen (4,4 Sterne).

Wie dem aber so ist, auf den Lorbeeren ausruhen wollte man sich im Hause Logitech nicht. Folglich kam 2017 das Nachfolgemodell auf den Markt: die Logitech G903 Lightspeed ( EUR 123,99 , s. im Bild rechts).

Die neue Logitech G903: gibt es große Unterschiede in Design und der Handhabung?

Auf den ersten Blick unterscheiden sich die G900 und die G903 gar nicht. Das Design der Gehäuse ist gleich, das Klickverhalten identisch und auch sonst findet man auf der Oberseite keine wirklichen Unterschiede. Beide kommen mit 11 Tasten daher. Erst auf der Unterseite offenbart sich das erste kleine Detail zur Unterscheidung der beiden Gamingmäuse (vom aufgedruckten Namen einmal abgesehen): die G903 hat ein herausnehmbares Gewicht und erlaubt dir, das Gewicht der Maus anzupassen.

Das Wireless Charging: Logitech Powerplay

logitech powerplayDer entscheidende, ja fast revolutionäre Entwicklungssprung zwischen den beiden Handschmeichlern liegt jedoch im Inneren der Logitech G903: diese kabellose Gamingmaus ist eine der ersten, die sich dank Logitech Powerplay induktiv laden lässt! Bekannt von bspw. elektrischen Zahnbürsten, findet diese Technik nun Einzug in den Bereich der Wireless-Mäuse. Im Zusammenspiel mit einem speziellen Mauspad (s. Bild: das Logitech Powerplay Charging Mousepad) von Logitech wird so der Akku der Maus während ihrer Benutzung ständig aufgeladen. Das Ladekabel der G900 ist damit nicht mehr erforderlich (wird bei der G903 aber dennoch mitgeliefert). Zusätzlich befindet sich der Empfänger immer in unmittelbarer Nähe zur Maus, was die Stabilität der kabellosen Verbindung noch einmal erhöht und den Akkuverbrauch herabsetzt.

Hat die Ladetechnik auch Nachteile? Bevor du zu Logitech Powerplay wechselst, solltest du dir über zwei Dinge im Klaren sein: das Mauspad kommt mit einem Kabel daher (klar, der Strom muss ja irgendwo herkommen!) und die neue Technik ist (noch) nicht günstig.

  • Kabel: ein großer Vorteil einer kabellosen Maus ist, dass lästige Kabel vom Schreibtisch verschwinden. Mit dem Mauspad zum induktiven Aufladen kommt leider auch ein Kabel (nicht zur Maus, aber zum Mauspad) zurück auf deinen Schreibtisch.
  • Preis: die beiden Mäuse sind preislich sehr nahe beieinander. Will man aber Nutzen aus der G903 ziehen, sollte man das entsprechende Logitech Powerplay Wireless Charging Gaming Mouse Pad ( EUR 100,99 ) mit dazukaufen. Diese Zusatzkosten sollte man mit einberechnen. Aber: notwendig ist das Mauspad nicht und du kannst die Maus auch weiterhin mit einem normalen Mousepad benutzen und via Kabel aufladen!

Wie sieht das herausnehmbare Gewicht aus?

Logitech G900 vs G903

Herausnehmbare Gewichte sind heute ein Standard bei Gaming-Mäusen. Da überrascht es umso mehr, dass es bei Logitechs kabelloser Variante so lange gedauert hat, dieses Feature anzubieten. Jetzt ist aber auch dieses Thema vom Tisch und die Logitech G903 liefert dir ein 10 g schweres Gewicht.

Der Vorteil liegt klar auf der Hand: du kannst nun selber einstellen, wie leicht und damit leicht beschleunigbar (Stichwort: träge Masse) deine Maus sein soll. Sehr viele Auswahlmöglichkeiten bieten sich dabei aber nicht: es kann nur gewählt werden, ob man mit oder ohne dem 10 g schweren Gewicht spielen möchte.

Fazit: Performance identisch, Wireless Charging und Gewichte ein Pluspunkt

Die Frage, welche der beiden Topmodelle aus dem Hause Logitech nun für dich die richtige kabellose Gamingmaus ist, liegt bei dir! Im täglichen Betrieb unterscheiden sich die beiden Mäuse überhaupt nicht. Die verbaute Technik ist im Großen und Ganzen identisch. In Sachen Genauigkeit und Verbindungsstabilität sind hier also keine Unterschiede bemerkbar. Lediglich das zusätzliche, herausnehmbare Gewicht in der G903 kann zu einem Unterschied im Handling führen.

Mit dem kauf der Logitech G903 ist man nicht an die Wireless-Charging-Technologie von Logitech gebunden. Man kann sie genauso wie die G900 verwenden, hält sich aber die Türe offen, sofern man doch noch in der Zukunft auf das Lade-Mauspad umswitchen möchte.

 

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